Drei Fragen an Anton Hofreiter

Herzlich willkommen bei Peira, der Gesellschaft für politisches Wagnis. Willkommen bei der Premiere unseres neuen Videoformats „Drei Fragen an…“

Wir starten diese Serie heute am 16.12.2016 in Berlin, im Jakob-Kaiser-Haus, mit Anton Hofreiter, der sich neben Katrin Göring-Eckhardt, Robert Habeck und Cem Özdemir um das Mandat im Spitzenteam der Grünen zur Bundestagswahl 2017 bewirbt. Das Spitzenduo wird per Urwahl gewählt. Wer sich bei der Urwahl, an der sich alle Parteimitglieder der Grünen beteiligen können, durchsetzt, wird in der zweiten Januarhälfte 2017 bekanntgegeben.

Vor dem Hintergrund, das die Welt aus den Fugen geraten ist und somit auch Deutschland und Europa vor neuen Herausforderungen stehen, streifen wir die Themen Innen- und Außenpolitik, Koalitionsoptionen und Rechtspopulismus und stellten Herrn Hofreiter die nachfolgenden Fragen:

1. Welche Politikfelder und welche Maßnahmen müssen angesichts der beschriebenen Lage aus Ihrer Sicht ganz oben auf der Agenda stehen?

2. Wollen Sie 2017 mit den Grünen einen Machtwechsel in Deutschland herbeiführen? Sehen Sie eine Chance auch für Rotrotgrün im Bund oder ist dies nur eine taktische Variante, um eine Option für Schwarzgrün zu eröffnen?

3. Mit welchem Konzept wollen sie Rechtspopulisten stoppen, damit sich nicht in deren Schatten Rassismus und Antisemitismus in Deutschland erneut ausbreiten?

Vielen Dank Herr Hofreiter wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung um das Spitzenmandat und darüber hinaus bei der weiteren politischen Arbeit.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn unser neues Format das Interesse vieler Zuschauerinnen und Zuschauer findet.

Sehen und hören Sie uns zu, wenn wir weitere Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zu den Wahlen zum deutschen Bundestag 2017 mit unseren drei Fragen konfrontieren. Die Zeit für die Antwort auf die jeweilige Frage ist auf 5 Minuten limitiert.

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Peira - Gesellschaft für Politsches Wagnis: Demokratie ist ein ständiges Wagnis. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und eine stets gefährdete Kulturleistung. Deshalb brauchen wir einen ständigen öffentlichen Diskurs über die Frage, was es heißt, demokratisch zu sein. Peira wird an diesem Diskurs offensiv teilnehmen und durch Angebote im Bereich der politischen Bildung mit dazu beitragen, Verständnis und Leidenschaft für das demokratische Miteinander zu fördern. Ziel ist es, die gesellschaftlichen Defizite der bestehenden Demokratie zu überwinden, um künftig allen Menschen ein Leben in Freiheit und Würde zu sichern.