Drei Fragen an Martin Haase

Willkommen bei unserem Videoformat „Drei Fragen an…“,

Wir begannen die Serie mit Anton Hofreiter und Katja Kipping. Heute am 15.08.2017, stellen wir Martin Haase die drei Fragen, die wir den anderen Interviewpartnern ebenfalls stellten. Im beruflichen Leben ist Martin Haase Linguist. Seit 2002 hat er eine Professur an der Universität Bamberg. Seit 2009 ist er Mitglied der Piratenpartei Deutschland. Die Berliner Piraten kürten ihn 2017 gemeinsam mit Ute Laack zum Landes-Spitzenkandidaten für die Wahl zum Deutschen Bundestag 2017.

Vor dem Hintergrund, dass die Welt aus den Fugen geraten ist und somit auch Deutschland und Europa vor neuen Herausforderungen stehen, möchten wir von Martin Haase gerne wissen:

1. Was soll, was muss politisch in Deutschland und Europa anders werden, damit es besser wird? Welche drei Themenfelder stehen deshalb bei dir ganz oben auf der Agenda?
2. Sollte die Große Koalition vom Wähler abgewählt werden, möchte ich von dir gerne wissen, welche andere Koalition du warum präferieren würdest.
3. Nach jüngsten Umfragen legt die AfD wieder zu. Hat die Piratenpartei ein Konzept, um Rechtspopulisten zu stoppen, damit sich Rassismus und Antisemitismus in Deutschland nicht erneut ausbreiten?

Vielen Dank Martin wir wünschen dir trotz der schwieriger Ausgangslage viel Erfolg bei der Wahlen zum Deutschen Bundestag.

Sehen und hören Sie uns zu, wenn wir weitere KandidatInnen der Parteien anlässlich der Wahlen zum deutschen Bundestag 2017 mit unseren drei Fragen konfrontieren und ebenso WiissenschaftlerInnen und UnternehmerInnen fragen welche politischen Defizite sie sehen. Die Zeit für die Antwort auf die jeweilige Frage ist auf ca. 5 Minuten limitiert.

Peira

Peira
Peira - Gesellschaft für Politsches Wagnis: Demokratie ist ein ständiges Wagnis. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und eine stets gefährdete Kulturleistung. Deshalb brauchen wir einen ständigen öffentlichen Diskurs über die Frage, was es heißt, demokratisch zu sein. Peira wird an diesem Diskurs offensiv teilnehmen und durch Angebote im Bereich der politischen Bildung mit dazu beitragen, Verständnis und Leidenschaft für das demokratische Miteinander zu fördern. Ziel ist es, die gesellschaftlichen Defizite der bestehenden Demokratie zu überwinden, um künftig allen Menschen ein Leben in Freiheit und Würde zu sichern.