Aufklärung 2.0 oder was können die Piraten für die Kultur des politischen Denkens bedeuten?

Einladung zur 5. Peira-Matinee

15. Juni 2014, 11:00 Uhr – 13:00 Uhr
Cum Laude das Restaurant
Humboldt-Universität zu Berlin
Am Festungsgraben, 10117 Berlin

Ein Gespräch mit:

Joachim Paul
Mitglied der Piratenpartei Deutschland

Moderiert von:

Rainer Thiem
Peira – Gesellschaft für politisches Wagnis

Schon der Gründungsakt der Piraten 2006 stellte einen ersten Versuch des Ausbruchs aus dem klassischen politischen Denken dar. Zur Zeit scheint aber das piratige Narrativ des demokratischen Netzwerks nicht auszureichen, um über die ’natürlichen‘ Startschwierigkeiten einer Partei hinwegzuretten. Die Idee droht, zwischen klassischem Polit-Denken auf der einen Seite und den Kaperversuchen der politischen Konkurrenz auf der anderen verwässert oder verschüttet zu werden: Die Netzidee sowohl als Opfer der Vereinfachung der Argumente in Krisenzeiten als auch der Beharrungskräfte und der Trägheit herrschender Strukturen. Was ist also zu tun? Der Beitrag versucht, den Möglichkeitsraum für einen nachhaltigen Ausbruch aufzuzeigen. Die Welt ist und war schon immer eine Art Netz, das gilt es bewusst zu machen und als Hintergrundfolie in piratigen Argumentationen zur Systemkritik und in der Struktur der Partei fest zu verankern.

Audiomitschnitt (1:44:09)